Nonnenloch auf Rügen

Nonnenloch auf Rügen

Im äußersten Westen der Halbinsel Rügen ist Mönchgut eine Landzunge namens Swantegard oder das heilige Gebiet. Innerhalb dieses Felsvorsprungs befindet sich eine tiefe Grube namens Nonnenloch. Es ist auch heute noch sehr tief, obwohl sich sehr alte Menschen in der Gegend noch daran erinnern, dass es vor vielen Jahren zugeschüttet wurde. Vor dieser Beerdigung war es so tief, dass niemand seinen Grund finden konnte.


Die Sagen vom Nonnenloch auf Rügen


Als es in der Stadt Bergen noch ein katholisches Kloster gab, wurden Nonnen, die Verbrechen begangen hatten, in diese Grube gebracht. Denn anstatt lebendig eingemauert zu werden, wie es in anderen katholischen Klöstern üblich war, wurden sie in diese Grube geworfen. Dies geschah immer heimlich und nachts, aber die Menschen wurden bald darauf aufmerksam, dank der stöhnenden Gestalten, die oft aus der mondbeschienenen Krypta kamen und um sie herumgingen. So hieß die Grube vor langer Zeit Nonnenloch, wie sie auch genannt wird. Es wird immer gesagt, dass es in der Gegend nicht sicher ist.

Einer anderen Legende nach trafen hier die Nonnen von Bergen auf die Mönche des Klosters Eldena bei Greifswald. Der nördliche Teil dieser Halbinsel wurde 1252 an dieses Kloster abgetreten. 1360 kaufte der Abt den südlichen Teil. Daher der Name “Mönchgut”.


Die Treppe zum Strand und zum Felsen von Mönchsgut


Eine kleine Holztreppe führt hinunter zum Strand. Da ist ein großer Felsen, ein Granitfelsen, der ungefähr 2 Milliarden Jahre alt ist. Es wurde von den Gletschern der letzten Eiszeit aus der Region Uppland in Mittelschweden hierher transportiert. Dieser lädt zum Klettern und Sonnenbaden ein. Sie können auch im Sommer in das klare Wasser gehen, aber es ist ein felsiger Eingang.


Das Rügener Nonnenloch auf der Karte



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